Gesunder Schlaf ohne Schnarchen

Was tun bei Schnarchen?

Für leidgeplagte Schnarcher bzw. deren Mitbewohner stellt sich regelmäßig die Frage: was kann man tun gegen das Schnarchen? Und was wirkt sofort, außer dem berüchtigten Rüffel in die Seite oder der Wurf mit dem Kopfkissen? Bevor es deshalb zu einer Beziehungskrise und einer anschließenden Paartherapie kommt, sollte man ein paar Erstmaßnahmen kennen. Abhilfe verspricht zunächst, falls nicht schon geschehen, die Seitenlage. Diese Schlafposition verhindert das Zurückfallen von Unterkiefer und Zungenapparat und damit die Verkleinerung der Luftwege, was eine der Hauptschnarchursachen ist. Leider ist die Seiten- oder Bauchlage für viele Schnarchende eine unbequeme Schlafweise. Zudem ist das Einnicken auf der Couch im Sitzen auch häufig von Schlafrasseln begleitet und dort ist die Positionsverlagerung nicht leicht möglich. Was kann man darüber hinaus tun, hilft das Nasenpflaster? Zur besseren Luftversorgung ist ein die Nasenflügel weitendes Pflaster durchaus einen Versuch wert. Gerade Beschwerden, die mit geschwollenen Schleimhäuten oder einer verkrümmten Nasenscheidewand zusammenhängen, lassen sich damit sehr gut lindern. Dagegen helfen auch einige speziell entwickelte Anti-Schnarch Sprays für Nase oder Rachen. 


Bei Schnarchen hilft außerdem...

Um bei Schnarchen akut die Lautstärke zu reduzieren, hilft meist nur - sofern möglich - das Zimmer wechseln, so lakonisch das klingen mag. Ein weiteres probates Mittel sind Ohrenstöpsel, die das sägende Geräusch großteils verstummen lassen. Für die Schnarcher selbst ist im Sinne einer den gesunden Schlaf fördernden Lebensweise mit gleichbleibenden Schlafzeiten zuträglich, sich im Schlafzimmer auch wirklich nur zum Schlafen aufzuhalten. Gerade für beruflich stark geforderte Personen, die es nur schwer schaffen, ihr Tagesgeschäft in ihrer Arbeitswelt zu belassen - besonders anfällig für die mangelnde "Work-Life-Balance" sind leitende Berufstätige aus dem Banken- und Finanzwesen, häufig solche, die regelmäßig mit Kapitalanlagen, Aktien oder investools befasst sind. Gerade diese Personengruppe tut gut daran, mittels Zeitmanagement, Selbstdisziplin und Entspannungstechniken wie z.B. autogenem Training zu einem gleichmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus zu kommen. Andere Gegenmaßnahmen sind entweder prothetischer Natur in Form von Schienen oder kieferfixierenden Spangen, haben prophylaktischen Charakter, wozu  man eine ausgeglichene und gesunde Lebensweise zählen kann, oder greifen gravierend und meist plastisch auf operativem Wege ins Gewebe ein. Es werden manchen Arzneimitteln aus der homöopathischen Abteilung zwar eine lindernde Wirkung nachgesagt, ein zuverlässiger Nachweis steht dafür aber aus. Wie häufig zu beobachten, bringen diese Mittel vereinzelt Erfolge, ebenso wie z.B. die Reduzierung von Strahlungsbelastung durch Schnurlostelefone oder Handys für einen erholsameren Schlaf. Ob und ggf. wie stark die Wirkung auf den Schlaf und vor allem beim Schnarchen ausfällt, kann jeder selbst ausprobieren.

Haben Sie eine Frage, Empfehlung oder einen Tipp zur Schnarch-Bekämpfung?

7 Kommentare

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#7 - schrieb am 01.12.2012 21:41 antworten

In den seltestens Fällen ist ein chirugischer Eingriff notwendig. Was ist die Ursache? Im Schlaf wird der obere Luftweg durch die Entspannung der Muskulatur etwas eingeengt. Dadurch ist der Luftweg sehr eng und durch den Sog vibrieren die Weichteile und das Schnarchgeräusch entsteht.

Wenn man den Unterkiefer etwas nach vorne verlagert, wird der Luftraum im Rachebereich vergrößert und das zurückfallen der Weichgewebe wird verhindert. Somit kommt auch das Schnarchgeräusch nicht zustande.

Eine dezente Vorverlagerung des Unterkiefers erreicht man durch eine zahnärztliche Schiene.

Eine zahärztliche Therapie kann das Schnarchen stoppen, denn schnarchen ist keineswegs harmlos und sollte behandelt werden, um später entstehende Atemaussetzer zu vermeiden.

#6 Ben schrieb am 15.01.2012 01:10 antworten

Hallo ihr lieben,

 

ich liebe meinen Freund überalles. Nur Nachts is das meistens so, dass ich nachts dann das Zimmer wechseln muss, weil mein Freund so laut schnarcht, dass selbst Oropax nichts mehr eindämmen. Gibt es vielleicht eine andere Möglichkeit, neben ihm einzuschlafen, ohne ihn ständig anstupsen zu müssen?

 

Danke im Voraus für eure hilfreichen Ratschläge.

#5 Sabine schrieb am 02.09.2011 09:44 antworten

Hallo Anneliese, danke für den Tipp. Es hat funktioniert.

 

Hallo Carole,

Nasensprays können das definitiv verursachen. Das habe ich schon oft in Internet gelesen und sogar selber schon gemerkt. Die schädigen auf Dauer die Nasenschleimhaut und die schwillt dann an.

#4 - schrieb am 03.08.2011 08:51 antworten Homepage

Ich habe eine erfolglose OP hinter mir. Operiert wurde ich im Rachen, geschnarcht habe ich aber (das weiß ich jetzt) in den Nasenflügeln wie viele andere auch. In einem Forum habe ich gelesen, dass man diese Art von Schnarchen durch feuchthalten der Nasenschleimhaut beseitigen kann. Mit etlichen Sprays habe ich getestet, bin dann aber wieder davon abgekommen, denn diese haben nur kurzeitig Wirkung gezeigt, später aber eher alles verschlimmert. Ich bekam sogar Nasenbluten. Ok, also wieder ab in die Foren und da beschrieb jemand das exakt gleiche Problem. Er fand eine Creme, die er bereits seit einiger Zeit erfolgreich einsetzt und diese habe ich mir dann auch im Internet besorgt. Die Creme heißt Asgo soft und gibt es auch in der Apotheke. Ich kaufe sie allerdings im Internet bei schnarchstop.com, denn da ist sie viel billiger (hab den Link eingetragen oben, weiß aber nicht ob er angezeigt wird). Das ist meine Empfehlung, bevor man sich einer OP unterzieht. Die Creme verwende ich jetzt seit 4 Monaten und seitdem schnarche ich nicht mehr. Das tut meiner Ehe gut, denn bei uns bin ich die Schnarcherin und mein Mann schläft wie ein Baby.

#3 Bernhard Bambach schrieb am 07.09.2010 16:56 antworten Homepage

Ichschnarsche scheinbar ebenfalls laut und belästige so meine meine freundin! Ich liege nun schon seit wochen auf der coauch aber man hört den Lärm tatsächlich durch die wände. ich war schon beim hno deswegen und er hat mich untersucht und meinte das es da leider keine möglich keit zur linderung gibt. Mit 5 jahtren wude ich an den mandeln operiert und da haben die mir zuviel weggeschniten wodurch meine zunge gewachsen ist wenn ich den guten Onkel Doc. nun richtig verstanden habe diese nun nach hinten drückt.. hat jemand einen Tipp für mich oder sogar selbst bereits entsprechende Erfahrungen gesammelt?! Danek vorab!

#2 Claudia schrieb am 31.05.2010 23:40 antworten

Ich lebe jetzt 1 1/2 Jahre mit meinem Freund zusammen und seid gut einem halben Jahr schnarcht und schnauft der mir was ins ohr das ist nicht auszuhalten. Es wird auch langsam ein festes streit thema zwischen uns weil er mir nicht glaubt das er scharcht und schnauft und ich das schon aus routine mache ihn anzubuffen er solle sich auf die Seite legen oder aufhören zu schaufen. Meistens haut er denn ab in die Stube, aber meine Nacht ist dann vorbei wenn ich einmal von seinem schaufen oder schnarchen wach geworden bin. Ich weiß mir einfach keinen Rat mehr.... Habt ihr noch wirkungsvolle tipps für mich?

#1 Carole K schrieb am 17.12.2009 10:48 antworten

kann schnrachen durch jahrelanges benutzen von Nasensprays hervorgerufen werden?