Gesunder Schlaf ohne Schnarchen

Bei Schnarchen Nasenpflaster?

Die in Apotheken erhältlichen Nasenpflaster leisten als Hilfsmittel bei leichtem bis mittlerem Schnarchen meist gute Dienste. Ziel dieses Hilfsmittels ist es, die Atmung durch Weitung der Nasenflügel zu erleichtern, wodurch auch das Schnarchgeräusch reduziert wird. Das auch als Nasenstrip bekannte, durch eine flexible Kunststoffleiste stabilisierte Pflaster wird über den Nasenrücken geklebt. Die beiden Enden des Nasenpflasters ziehen die Nasenflügeln nach oben, wodurch ein höherer Luftdurchsatz und ein leichteres Atmen möglich wird. Für Schnarcher, die aufgrund eines Schnupfens oder verstopfter Nase unter verstärkten Symptomen leiden, ist dieses Anti-Schnarchmittel besonders wirksam. Ebenso ziehen Betroffene mit alters- oder gewichtsbedingter Nasenverengung oder mit sehr weichen Nasenflügeln große Vorteile aus einem Nasenpflaster. Zu beachten ist allerdings, dass hierdurch die eigentliche Schnarchursache, die in den meisten Fällen in erschlaffter Gaumen-Muskulatur und -Gewebe liegt, in der Regel nicht therapiert wird.

Eigenschaften des Nasenpflasters

Im Prinzip spricht nichts gegen den Einsatz eines Nasenpflasters - es ist nebenwirkungsfrei, klinisch getestet und ist zudem nicht allzu teuer. Man kann zum Preis von um die 5-6 EUR ein 10er Set Nasenpflaster kaufen. Sollte es das Schnarchen nicht oder nur unzureichend lindern, ergeben sich durch die bessere Sauerstoffversorgung während des Schlafs eine intensivere Erholung und damit eine gesteigerte Lebensqualität.
Der Vorteil gegenüber artverwandten Produkten wie der Nasenklammer ist, dass kaum eine Gewöhnungsphase notwendig ist, das auf dem Nasenrücken befestigte Pflaster spürt man nach wenigen Minuten kaum noch und kann daher ohne Einschlafprobleme eingesetzt werden. Diesen Tragekomfort haben andere Atmungshelfer, die direkt am oder im Naseneingang fixiert werden, nicht und führen vereinzelt zu massiven Beeinträchtigungen. Nach der Anpassung bieten sie aber den Vorteil der Wiederverwendbarkeit und damit des günstigeren Preises.

Haben Sie eine Frage oder eine Empfehlung zu Nasenpflastern bei Schnarchen?

2 Kommentare

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#2 Nicole Schmidt schrieb am 11.10.2013 09:04 antworten Homepage

Lieber Marvin,

ich möchte meine Erfahrungen mit Nasenstrips von DM schildern, denn nur diese habe/hatte ich bisher in Gebrauch.

Obwohl ich Pflaster schlecht vertrage, hinterlassen diese Pflaster bei mir keine Rötungen. Man merkt das angebrachte Pflaster überhaupt nicht. Mit Nasenklammern kenne ich mich hingegen nicht aus.

Mir wurde bereits von einem HNO-Arzt geraten, mich operieren zu lassen. Doch mein Mann meinte, ich solle die Pflaster einfach wieder nachts benutzen, da ich dann nicht schnarchen würde. Ich wende sie nun wieder jede Nacht an und es ist kein Schnarchen mehr feststellbar.

Mein HNO-Arzt erklärt diese Pflaster zwar für absoluten Firlefanz, aber anscheinend helfen sie bei mir dennoch. Ich höre keine Klagen mehr über mein Schnarchen.

Ich habe mir zwar schon vor 18 Jahren die Nasenscheidewand operieren lassen, um besser atmen zu können, aber anscheinend helfen die Pflaster trotzdem.

Ich bin der Meinung, dass ich lieber regelmäßig diese Pflaster kaufe als mich einer OP zu unterziehen, die mehr schaden als nutzen kann. Ersteres habe ich auch schon erlebt und bin deshalb sehr vorsichtig geworden.

#1 - schrieb am 20.10.2009 09:24 antworten

Mich würde mal interessieren, wer Erfahrungen mit Nasenpflaster und Nasenklammer gesammelt hat und einen Vergleich ziehen kann hinsichtlich Tragekomfort und Wirkung bei Schnarchen. Sind die Unterschiede groß? Ist der Klebstoff hinten auf den Nasenstrips gut verträglich oder bekommt man bei regelmäßigem nächtlichem Tragen rote Flecken auf der Nase? Dank an alle, die Rat wissen!