Gesunder Schlaf ohne Schnarchen

Welche Mittel gibt es gegen Schnarchen?

Grundsätzlich kann man dem Schnarchen, auch Rhonchopathie oder UARS genannt, mit unterschiedlichen Mitteln beikommen. Je nach Patient bzw. seiner Vorgeschichte ist zu entscheiden, ob eine reine Änderung des Schlafverhaltens ausreichend, ein operativer Eingriff erforderlich oder eine medikamentöse Therapie vorzuziehen ist. Da die Ursachen des Schnarchens vielseitig sind und sich zudem einzelne Faktoren gegenseitig beeinflussen können, liegt in der Erstanamnese und im individuellen Auswählen wirksamer Maßnahmen, wie es z.B. ein HNO Arzt macht, eine wesentliche Herausforderung und der Schlüssel zu erfolgreicher Heilung.

Bei Gegenmitteln für das Schnarchen ist zwischen verhaltensbasierten, medikamenten- bzw. heilmittelbasierten, chirurgischen und auf technischen Hilfsmitteln beruhenden Maßnahmen zu unterscheiden.


Schnarch-Gegenmittel 1: individuelle Verhaltensregeln treffen & bessere körperliche Voraussetzungen schaffen

Verhaltensbasierte Maßnahmen haben den Vorteil, dass sie i.d.R. ohne medizinische Betreuung durch einen HNO durchgeführt werden können. Zu diesen Änderungen gehören eine geänderte Schlafposition, Alkoholverzicht am Abend, feste Schlafenszeit, Eindämmung von allergieauslösenden Faktoren, reduzieren von Übergewicht. Atmungsfördernde Mittel sind z.B. ein Nasenpflaster oder auch eine in Funktionsweise ähnliche Nasenklammer, speziell gegen die mechanischen Ursachen des Schnarchens eine sog. Schnarchbinde. Da Überwiegend die Liegeposition für die Schwere des Schnarchens verantwortlich ist, kann auch ein Kissen gegen Schnarchen Wunder wirken. Erstaunlicherweise hilft auch das Spielen eines Blasinstruments, insbesondere einer Didgeridoo. Verantwortlich dafür ist eine Stärkung von Zungen- und Gaumenmuskulatur.

Schnarch-Gegenmittel 2: homöopathische und medikamentöse Therapien ausloten

Die Verhaltensänderungen für Schnarchprobleme sind zwar nebenwirkungsfrei, zeigen aber häufig keine durchschlagende Wirkung. Bevor man sich auf direktem Weg unters Skalpell begibt, scheint ein Besuch bei einem spezialisierten Mediziner oder einem erfahrenen Homöopathen sinnvoll.Die Breite an Anti-Schnarchpräparaten ist zwar begrenzt, ebenso wie ihre augenscheinliche Wirksamkeit, doch können sie im Einzelfall gute oder zumindest unterstützende Hilfsmittel gegen das Schnarchphänomen sein.

 

Schnarch-Gegenmittel 3: eine Operation - welche chirurgischen Eingriffe man vornehmen lassen kann

Zunächst sei gesagt, dass die meisten operativen Maßnahmen nicht mehr rückgängig zu machen sind - der Weg unters Messer will in jedem Fall wohlüberlegt sein. Bei aller medizinischen Informationsfülle, die sich online recherchieren lässt, sollte eine individuelle Beratung durch einen erfahrenen HNO-Arzt die wesentliche Grundlage für die Entscheidung Pro oder Contra OP sein. Eine vielversprechende, plastische Operation ist die Straffung von Gaumen und Rachenschleimhaut mit Entfernung des Gaumenzäpfchens und der Mandeln. Obwohl ein Routineeingriff sind Folgeerscheinungen wie Probleme beim Schlucken nicht ungewöhnlich. Dieser Eingriff kann auch, für den Körper weniger belastend, per Lasermethode vorgenommen werden. Erfolgsversprechend nur für ca. ein Zehntel der Scharcher ist die Implantierung von Stiften aus Kunststoff in den Weichgaumen.

Haben Sie eine Frage oder kennen Sie ein gutes Mittel gegen Schnarchen?

9 Kommentare

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#9 - schrieb am 14.01.2013 13:58 antworten

Mein Mann hat auch Jahre lang geschnarcht. Haben schon einige Dinge ausprobiert, was letztendlich geholfen hat, war ein Federkissen, klingt zwar sehr komisch. Irgendwie hat dieses Kissen aber seine Schlafposition verändert und seitdem ist Ruhe.

#8 Sabine schrieb am 27.07.2012 14:45 antworten

Da mein Mann ziemlich schnarcht haben wir schon so einiges ausprobiert, aber er schnarcht trotzdem. Hatten einige Zeit lang in unterschiedlichen Räumen geschlafen.

Da dies auf Dauer aber doch nicht gerade kuschlig ist, habe ich mir nun diese Ohropax gekauft

#7 K. Toffel schrieb am 10.04.2012 00:53 antworten

man kann auch eine schuessel mit Wasser und einigen tropfen äukaliptus neben das bett stellen! das hilft wunderbar gegen schnarchen!!!

#6 Gregor schrieb am 04.10.2011 09:58 antworten Homepage

Ich hatte große Probleme mit Schnarchen. Über Operationen hatte ich eigentlich immer nur negatives im Internet gelesen. Ich denke, das liegt natürlich auch daran, dass eine negativ verlaufene OP eher im Internet gepostet wird, als eine Gelungene. Dennoch hatte ich große Angst vor einer Verschlimmerung und hatte trotz Anraten meines HNO's gegen eine OP entschieden. Zufällig bin ich auf dieser Internetseite auf die Nasensalbe Asgo Soft Anti Snore Gold aufmerksam geworden. Das ist der Grund, warum ich heute hier schreibe. Ich habe sie mir auch bei schnarchstop.com besorgt und ausprobiert. Die ersten 5 Tage merkte ich eigentlich nichts, wie aber auf der Internetseite beschrieben, blieb ich dran und schön langsam lies das Schnarchen nach. Ich schnarche nun fast gar nicht mehr und das ist ein voller Erfolg.

#5 Hans schrieb am 04.02.2010 09:23 antworten Homepage

Ich kann den Trapper nur bestätigen. Ich habe mir letzten Herbst eine solche Schnarchschiene zugelegt. Jeden Morgen tat mir der komplette Kiefer weh und das einschlafen viel mir auch wesentlich schwerer. Schnarchen ist da definitiv die besser Lösung ;)

#2 Paul schrieb am 25.08.2009 11:13 antworten

Ich trage mich schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken, eine Schnarchschiene zu kaufen. Bisher haben Produkte wie Nasenklammern oder Rachensprays nicht bzw. fast nicht gewirkt. Worauf soll ich beim Kauf achten? Sollte ich beim HNO zuerst eine Untersuchung machen bzw. irgendwie meinen Kiefer vermessen lassen? Ich bin mir natürlich nicht sicher, ob die Schiene hilft, aber passt z.B. die Somnoguard bei jedem? Ich freue mich über jeden Ratschlag oder Tipp, meine Freundin übrigens auch ;-)

LG Paul

#3 Der Trapper schrieb am 15.09.2009 10:58 antworten

Also ich kann diese Schnarchschiene nicht empfehlen, habe die Somnoguard AP Schiene, das Tragegefühl ist einfach besch***. Du hast ständig das Gefühl, dass dir der Sabber im Mund zusammenläuft und du das Teil unbedingt loswerden willlst. Gut Schlafen sieht anders aus, da schnarche ich lieber weiter.

#1 Roswitha Fuchs schrieb am 24.08.2009 07:19 antworten

Wie empfinden Sie den angeblich angenehmen Minzgeschmack des Silence Anti-Schnarchsprays? Bei meinem Mann wirkt das Mittel ausgesprochen gut, nur der Geschmack ist, naja, gewöhnungsbedürftig. Hat jemand vielleicht schonmal versucht, wie man den Geschmack etwas neutralisieren kann? Wäre sehr dankbar für Hilfe!

#4 Siegi schrieb am 15.09.2009 11:02 antworten

Hallo Frau Fuchs, ich habe selbst das Silence Spray in Gebrauch und kann sagen, dass man sich an den Geschmack durchaus gewöhnt. Dachte am anfang selbst nicht, dass ich Silence regelmäßig nehmen kann, aber mittlerweile (nach ca. 4-5 Monaten) ist der Geschmack kein Thema mehr. Ich spüle abends den Mund mit der Meridol Mundspülung (ohne Alkohol) und kann sagen, dass der Silence-Geschmack dadurch auch etwas gemildert wird.