Gesunder Schlaf ohne Schnarchen

Anti-Schnarch Therapien

Welche therapeutischen Maßnahmen gegen die Schlafstörung Schnarchen zum Einsatz kommen können, hängt in erster Linie vom Patienten und seinem persönlichen Krankheitsbild ab. Wer z.B. unter Schlafapnoe leidet, für den sind operative Eingriffe naheliegender als für leichte Schnarcher, deren Beschwerden noch nicht durch Änderungen des Schlafverhaltens zu lindern versucht wurden. Gängige Schnarchtherapien sind im folgenden aufgeführt.

Wir stellen Ihnen hier nachweislich erfolgreiche Anti-Schnarch Therapien vor:

  1. Spritze gegen Schnarchen
    Durch Injizieren eines Medikaments in das weiche Gaumengewebe des hinteren Rachenraums vernarbt dieses, was zu einer Festigung und Stabilisierung des Gaumensegels führt. Beim überwiegenden Teil der behandelten Schnarcher führte diese Behandlung zu vollständigem oder teilweisem Erfolg.

  2. Radiofrequenz-Therapie
    Auf dem gleichen Wirkprinzip wie die Schnarch-Spritze basiert diese ambulante Behandlungsmethode, die Verödung des lockeren Gewebes und damit die Stabilisierung des Gaumensegels wird durch hitzeerzeugende Frequenzen erzielt.

  3. Zahnschiene gegen Scharchen
    Die durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Schlafspezialisten und Zahnärzten entwickelte Kunststoffschiene. Da Schnarchen und auch die gefährliche Schlafapnoe zumeist durch die nächtliche Erschlaffung des Rachengewebes verursacht wird, ist das Ziel dieses medizinischen Hilfmittels, die Atemwege freizuhalten. Die Prothese hält Unterkiefer und damit auch die Zunge in vorderer Position, damit wird die freie Atmung wieder möglich.

  4. Weitere intraoral wirkende Prothesen
    Neben der Zahnschiene sind viele weitere Geräte erhältlich, die prinzipiell alle dem therapeutischen Ansatz folgen, das im Schlaf nach hinten fallende Unterkiefer in der Normallage zu festigen und damit freie Atmung zu gewährleisten.

  5. TNI Luftstrom Therapie 
    Die Therapie mit Nasaler Insufflation beruht auf dem Prinzip der Unterstützung der Eigenatmung eines Schnarch-Patienten. Über eine sog. Nasenbrille wird dem Schlafenden ein warmer, angefeuchteter Luftstrom in die Nase eingeblasen. Zu berücksichtigen ist bei dieser schonenden, minimal-invasiven Therapie, dass hier lediglich die Symptome des Schnarchens bzw. der Schnarchapnoe zur Behandlung stehen. Es tritt also kein heilender Effekt auf, die TNI Behandlung muss dauerhaft erfolgen.

Haben Sie eine Frage oder Empfehlung zu Therapien gegen Schnarchen?

6 Kommentare

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#6 bernie schrieb am 12.11.2012 04:06 antworten

hab bei einer Logopädin so ein neues Schnarchtraining ausprobiert. Quelle ist hier: www.schnarchen.at.gg Hat ganz gut gewirkt, ich schnarche jetzt deutlich weniger, meine Frau kann wieder mit mir im selben Zimmer schlafen, und die nächtliche Atemenge ist auch großteils weg.

#5 Heiner Meier schrieb am 07.11.2011 11:08 antworten

Hallo,

ich hatte auch große Probleme mit dem Schnarchen.

 

Ein Freund hat mir dann von diesem Schnarchclip erzählt:

www.nie-mehr-schnarchen.eu

Ich bin leider ein sehr starker Schnarcher und meine Frau sagt, seit dem ich den Clip habe, schnarche ich nicht mehr.

 

Viele Grüße

Heiner Müller

#4 olga schrieb am 16.04.2011 10:56 antworten

249 CHF statt 600 CHF - Anti-Schnarch-Workshop mit Erfolgsgarantie bei Asate an der Bahnhofstrasse - für ruhige erholsame Nächte

www. asate.ch

schreib mir eichhorn@mail.ru

#3 gerhard eberhardt schrieb am 16.05.2010 11:50 antworten

ich hätte eine frage zur zahnschiene wer oder wo kann mann sich das machen lassen macht das jeder zahnartzt oder nur bestimmte

#1 Schulz Klaus schrieb am 19.09.2009 11:42 antworten

Wird die Spritze oder die Radiofrequenztherapie von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt und führt dies Jeder Arzt durch?

#2 Schnarchhelfer schrieb am 20.09.2009 10:33 antworten

Wie alle Operationen, nicht nur Schnarch-OPs, müssen sie aus medizinischer Sicht erforderlich sein und keine andere gleichwertige Therapieform zur Verfügung stehen. Ist das der Fall, übernimmt die Kasse. Das ist aber nur im Einzelfall zu klären, ein HNO - von denen nicht jeder die technischen Geräte z.B. für die Radiofrequenztherapie hat - wird die Kassenübernahme abklären müssen.