Gesunder Schlaf ohne Schnarchen

Schnarchen - Mittel gegen die Schlafstörung

Millionen Deutsche kennen es aus eigener Erfahrung - ihr Partner schnarcht. Verzweifelt haben sich viele schon ein Mittel gegen das Schnarchgetöse herbeigewünscht, gehofft, der wiederholte kurze Rempler gegen den Bewohner der zweiten Betthälfte möge nun doch endlich Wirkung zeigen. Um am Ende erneut resigniert festzustellen, dass die Lärmlücke nur von kurzer Dauer war. Die latente Geräuschkulisse, die wie in Schlaflabors gemessen, bisweilen im Bereich einer laufenden Schlagbohrmaschine und damit weit jenseits der Zimmerlautstärke liegt, ist für den gesunden Schlaf und damit Wohlbefinden im Alltag eine ernste Gefahr. Und zwar steht die Gesundheit beider (oder im Einzelfall auch mehrerer) Bett- und Zimmernachbarn auf dem Spiel. Denn das Schnarchen als solches stellt für den Organismus des Schnarchers aufgrund des entstehenden Sauerstoff-Defizits eine regelmäßige physische Belastung dar. Ein deutlich erkennbares Phänomen ist, dass häufig übergewichtige Personen unter dem lauten Rasseln ihres Gaumensegels leiden. Und diese haben in der Regel eine schlechtere physische Konstitution, leiden mitunter an Bluthochdruck (Hypertonie), allgemeinen Herz-Kreislauf-Beschwerden, hohen Cholesterinwerten oder auch unter Schmerzen im Bewegungsapparat. Und gerade für diese Gruppe sind die durch das Schnarchen hervorgerufenen Unruhe- und Erschöpfungszustände besonders bedenklich. Was Blutwerte hinsichtlich des Glucosespiegels angeht, finden Sie auf diabetes-1-2.de weiterführende Infos.




Was hilft bei Schnarchen, welche Mittel und Therapien gibt es?

Was auf diesem Anti-Schnarch-Portal geleistet werden soll, ist ein unabhängiger und umfassender Blick auf unterschiedliche Behandlungsformen und Gegenmittel für das Schnarchen. Das umfasst grundsätzliche Therapieformen, klassische schulmedizinische Ansätze hinsichtlich Medikation und Operation, Möglichkeiten aus der Homöopathie und der Naturheilkunde sowie einfache Haus- oder Hilfsmittel, die die akute Belastung lindern und für einen ruhigen, stressfreien Schlafzustand sorgen können. 



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11 Kommentare

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#11 Warentester schrieb am 22.02.2010 13:27 antworten

Hallo allseits - ich habe gelesen, dass eine neuartige Anti-Schnarch-Pille in Entwicklung sein soll, "Qnexa" soll sie heißen. Mich würde interessieren, auf welcher Basis die Pille gegen das Schnarchen wirkt, hat dazu jemand nähere Informationen? Soweit ich das verstehe, soll sie vor allem bei übergewichtigen Männern eingesetzt werden. Wenn es nichts anderes ist als eines der zahlreichen Abnehm-Präparate - was ich nicht glaube - wärs ein schlechter Witz. Danke schonmal!

#10 I?my hair schrieb am 14.01.2010 17:09 antworten

Okay aber was tunwenn man kein geld ausgeben möchte?

#9 Wahlfranzose schrieb am 05.01.2010 10:31 antworten

Wo bei vielen Männern und Frauen das Schnarchen schon zur Normalität geworden ist, erstaunt es, dass auch Kinder unter der Schlafstörung leiden. Ursache sind häufig - sofern das Kind nicht nur aufgrund eines Schnupfens oder eines grippalen Infekts schnarcht - eine Vergrößerung der Rachenmandeln. Diese sind im Gegensatz zu den Gaumenmandeln nicht sichtbar. In diesem Zusammenhang ist auch den jungen Menschen eine Schlafapnoe möglich, die sich durch längere Atemaussetzer zeigt und unbedingt behandelt werden muss.

#8 SZ Leser schrieb am 20.11.2009 11:26 antworten

Die SZ berichtet heute über den Zusammenhang zwischen nächtlichem Schnarchen und der Reaktionsfähigkeit am Tage. Dem Artikel zufolge wurde festgestellt, dass Schnarcher ähnlich langsam reagieren wie ein Nichtschnarcher, der 0.5 Promille Alkohol im Blut hat. Die mangelhafte Sauerstoffversorgung löst im Gehirn eine Stressreaktion aus. Anstelle der Erholung muss der Organismus eine zusätzliche Belastung ertragen, die sich dann auf die Leistungsfähigkeit am Tage auswirkt. Das ziehe ein erheblich erhöhtes Unfallrisiko nach sich.

#4 ute die gute schrieb am 06.09.2009 04:22 antworten

ich habe eine verkrümmte nasenscheidewand, schnarche nach aussagen meines manns gelegentlich und mache mir sorgen, dass das auf die sauerstoffversorgung schlägt, denn in der früh fühle ich mich oftmals total gerädert. ist es sinnvoll, sich nach einer behandlungs- oder op-methode umzusehen? ich würde das natürlich liebend gerne vermeiden, mein HNO sagte vor einiger zeit auch, das wäre nicht nötig. das schlappe gefühl am morgen wird aber zusehends stärker. was kann man unternehmen, dass man nachts besser luft bekommt?

danke & liebe grüße

ute

#5 Frank schrieb am 08.09.2009 12:00 antworten

Hallo gute Ute :D versuchs doch mal mit einem Nasenpflaster, das du dir über die Nasenflügel ziehst und damit besser Luft bekommst. Bei mir hats super geholfen, ich habe auch stark geschnarcht, allerdings ist meine Nasen-Scheidewand meines Wissens nicht verkrümmt. Das schlappe Gefühl am Morgen ist bei mir deutlich gemildert. Nasenpflaster gibts in jeder Apotheke. Gruß, Frank

#2 Klaus S. schrieb am 23.08.2009 06:47 antworten

Ich bin kürzlich in einem Zeitungsartikel auf eine ungewöhnliche, nicht-operative Methode zur Schnarch-Bekämpfung gestoßen: was ist dran an der Annahme, dass Digeridoo-Spielen gegen das Schnarchen hilft, das ist doch nur ein Witz, oder? Kann das jemand aus eigener Erfahrung bestätigen? Danke für jeden Tipp!

#3 Papajim schrieb am 24.08.2009 19:17 antworten

ich kann mir das gut vorstellen, das stärkt Zunge und Gaumenmuskeln. Wer schonmal versucht hat, eine Didg' zu spielen, merkt gleich, dass man dafür eine gute Lunge und eine ausdauernde Zunge benötigt.

#6 Der Trapper schrieb am 15.09.2009 10:51 antworten
#1 Wickie schrieb am 12.08.2009 20:53 antworten Homepage

Wer schnarcht denn mehr, Männer oder Frauen? Und schnarchen Alte mehr als Junge? Meine Mutter döst manchmal wie ein Walross, wenn sie auf dem Sofa liegt. Sorry, Mom ;-) Das einfachste wäre, sie würde zum Schlafen ins Bett gehen, aber dazu ist sie kaum zu überreden. Kann Sie nicht irgendwelche Tropfen oder Tabletten nehmen?

#7 Der Trapper schrieb am 20.10.2009 09:17 antworten

Die GfK hat im Auftrag der Apotheken Umschau eine Studie veröffentlicht, nach der 68,8% aller Männer schnarchen und, man höre, fast 50% aller Frauen. Zum Alter der ca. 2000 befragten Erwachsenen, zu etwa gleichen Teilen männlich und weiblich, ist nichts weiter bekannt. Womit es auch hier heisst: traue keiner Umfrage, die du nicht selbst gefälscht hast ;-)